Die schönste Form die Megatrends Neo-Ökologie, Gesundheit und Urbanisierung zu kombinieren: in den Prinzessinnen-Gärten in Berlin gibt es Blumenrabatten auf Rädern.

Gerade fallen die Blätter von den Bäumen und der Restflächengarten wird winterfest gemacht – dank der mobilen Beete ist es ein Leichtes, sie in die Winterhalle zu transportieren und die Erträge des Jahres in einer gemeinsamen Kiezküche zu kochen und einzuwecken. Was 60 Jahre lang ein öder Restraum am Moritzplatz mitten in Kreuzberg war, ist nun ein kleines Paradies. Denn dort etablierten Nomadisch Grün, das sind Robert Shaw und Marco Clausen, 2009 die Prinzessinnengärten auf einer 6.000 Quadratmeter großen urbanen Brache. Ein Beispiel, wie die Megatrends Neo-Ökologie, Gesundheit und Urbanisierung in ihrer schönsten Form aufeinandertreffen, ganz im Sinne des neuen Lokalismus: Das gemeinsame Gärtnern stärkt den sozialen Zusammenhalt im Kiez und bietet für alle zudem gesundes Essen aus eigener Herstellung. Und das lässt sich am besten zwischen den Beeten genießen. Gemeinsam lernt man, entspannt man und entwickelt immer wieder neue Ideen, wie man das Leben in der Stadt des 21. Jahrhunderts gestalten kann.

Mehr zu der grünen Oase inmitten der Stadt unter: http://prinzessinnengarten.net