Von echten Helden und Fahrrädern aus Bambus: Fünf kleine Abkürzungen in die Zukunft.

Echte Helden
Die Traumwelt aus Büchern, Filmen, Comics und Computerspielen wird immer enger mit der Realität verknüpft; auch das ist ein Treiber des Liquid-Content-Trends. „Real Life Superheroes“ sind ganz normale Menschen, die eine selbst erdachte Superheldenidentität samt Kostüm und Spitznamen annehmen und nachts in hautengem Catsuit, Maske und Cape durch amerikanische Großstädte streifen, um für Frieden und Gerechtigkeit zu kämpfen. Wirklich. Die Bewegung hat ihre Wurzeln in Seattle, wo das „Rain City Superhero Movement“ gerade die gängigen Vorstellungen von zivilem Engagement (und Heldenmut und Lächerlichkeit) aufmischt. Ihr Anführer, Phoenix Jones, hat schon den Unmut der örtlichen Polizei auf sich gezogen, weil er bei der Verbrechensbekämpfung nicht vor dem Einsatz von Pfefferspray zurückschreckt. Unverständnis von Seiten der behördlichen Ordnungshüter gehört also nicht nur in Filmen zum Schicksal eines Superhelden. www.reallifesuperheroes.org

Weitere Shortcuts in der Ausgabe 12/2011: