Lebensqualität ist ein zentraler Faktor für Städte im globalen Wettbewerb um Talente, Unternehmen und Touristen. Wasser als Naturraum gehört zu den stärksten Anziehungsfaktoren urbaner Individualisten. Schwindende Industrie, innovative Technologien und ein verändertes Naturbild bieten modernen Kommunen die Chance, den Joker „Urban Water” auszuspielen. Moderne Städter wollen nicht mehr ans Wasser, sondern ins Wasser.
Wasser war schon immer ein Ort der Sehnsucht: ein Spaziergang am Meer, die romantische Sommeridylle am Badesee oder ein Bootsausflug – Sinnbilder idealer Freizeit- und Erholungserlebnisse stadtgestresster Menschen. Wann immer es möglich war, fuhr man in die „Natur”. Als Alternative wurde das Freibad erfunden. Einst zur Körperertüchtigung gedacht, entwickelte es sich in Zeiten der Spaßgesellschaft zu Freizeitund Erlebnisbädern. Vor 30 Jahren passten sie perfekt zu dem geregelten Alltagsleben und waren eine kleine Flucht vor der „dreckigen” Stadt. Das cyanfarbene Becken ließ das Wasser blauer schimmern als in der Karibik, ein Bademeister sorgte für Ordnung, und dank Chlor und Desinfektionsduschen war die Badefreude auch garantiert keimfrei …
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