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	<title>Trend-Update Magazin</title>
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	<description>Das Trend-Update ist das offizielle Monatsmagazin des Zukunftsinstituts, herausgegeben von Matthias Horx. In gewohnter Qualität schildern Ihnen die Autoren die wichtigsten aktuellen Trendentwicklungen: kurz, prägnant, relevant.</description>
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		<title>Open Up: Polylove &#8211; Wie wir lieben werden</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 08:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Ehret</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit wird immer merkwürdiger. Die Begriffe von Liebe, Sex und Partnerschaft werden ebenso neu definiert wie Romantik und Geschlechterrollen. Machen Sie sich frei! Schon Michel Foucault hat darauf hingewiesen, dass das öffentliche Reden über Sexualität und die mediale Präsenz des Themas nicht zu verwechseln sind mit einer emanzipierten gesellschaftlichen Praxis im Gebrauch der Lüste – und dass wir in dieser Beziehung eigentlich noch immer verklemmte Viktorianer sind. Aber es tut sich etwas, nicht nur im öffentlichen Diskurs, auch bei den praktizierten Modellen. An die Stelle allgemeiner Sitten- und Moralvorstellungen treten individuelle Arrangements. „Machen Sie sich frei!” gilt nicht mehr nur beim Doktor. Die Verschiebungen im Spannungsfeld von Liebe, Sex und Partnerschaft stehen im Zentrum größerer Trend-Komplexe wie dem Wandel der Familie oder der Neujustierung von Geschlechterrollen. Auch wenn sie anfangs oft nur von kleinen Minderheiten adaptiert und praktiziert werden, sind sie doch Seismographen für kommende Beben, die die ganze Gesellschaft erfassen können. Im Zuge der gesellschaftlichen Liberalisierung wandern Praktiken, die lange als Perversion gebrandmarkt waren, und Paarmodelle, die als Sittenverfall stigmatisiert wurden, immer weiter in den Mainstream. „The small forces behind society’s big changes” nennt der US-Marktforscher und Strategieberater Mark J. Penn diese „Microtrends” und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit wird immer merkwürdiger. Die Begriffe von Liebe, Sex und Partnerschaft werden ebenso neu definiert wie Romantik und Geschlechterrollen.<span id="more-1903"></span></p>
<p><strong><a href="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/01/Holm-Friebe.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-1229" style="border: 1px solid #c8c8c8; margin-right: 10px;" title="Holm Friebe" src="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/01/Holm-Friebe.gif" alt="" width="100" height="134" /></a>Machen Sie sich frei!</strong><br />
Schon Michel Foucault hat darauf hingewiesen, dass das öffentliche Reden über Sexualität und die mediale Präsenz des Themas nicht zu verwechseln sind mit einer emanzipierten gesellschaftlichen Praxis im Gebrauch der Lüste – und dass wir in dieser Beziehung eigentlich noch immer verklemmte Viktorianer sind. Aber es tut sich etwas, nicht nur im öffentlichen Diskurs, auch bei den praktizierten Modellen. An die Stelle allgemeiner Sitten- und Moralvorstellungen treten individuelle Arrangements. „Machen Sie sich frei!” gilt nicht mehr nur beim Doktor.</p>
<p>Die Verschiebungen im Spannungsfeld von Liebe, Sex und Partnerschaft stehen im Zentrum größerer Trend-Komplexe wie dem Wandel der Familie oder der Neujustierung von Geschlechterrollen. Auch wenn sie anfangs oft nur von kleinen Minderheiten adaptiert und praktiziert werden, sind sie doch Seismographen für kommende Beben, die die ganze Gesellschaft erfassen können. Im Zuge der gesellschaftlichen Liberalisierung wandern Praktiken, die lange als Perversion gebrandmarkt waren, und Paarmodelle, die als Sittenverfall stigmatisiert wurden, immer weiter in den Mainstream.</p>
<p>„The small forces behind society’s big changes” nennt der US-Marktforscher und Strategieberater Mark J. Penn diese „Microtrends” und beschreibt in seinem gleichnamigen Buch eine ganze Anzahl solcher Strömungen und Phänomene im Kontext von Sexualität und Partnerschaft. Auch wenn sie weniger als ein Prozent der Bevölkerung betreffen, können sie sich schnell ausbreiten und die Leitmilieus von morgen bilden oder beeinflussen. Für das Marketing stellen sie wichtige Pionier-Zielgruppen dar, die meist noch unter dem Radar der Marktforschung liegen.</p>
<p>Von daher hoffen wir, Ihnen mit dieser Ausgabe Inspirationen zu liefern, über ein altes Thema einmal neu und unvoreingenommen nachzudenken – „Info Porn” im besten Sinne des Wortes.</p>
<p>Holm Friebe</p>
<p><a title="Polylove – Die neue Vielfalt von Geschlechterrollen, Partnerschaft und Sex" href="http://www.trend-update.de/2012/04/30/polylove-die-neue-vielfalt-von-geschlechterrollen-partnerschaft-und-sex/"><em>Lesen Sie weiter: hier gehts zum Leitartikel: Polylove –</em><em><em><em><em> Es ist kompliziert. Die neue Vielfalt von Geschlechterrollen, Partnerschaft und Sex »</em></em></em></em></a></p>
<p><em><a title="Zur Facebook-Page »" href="https://www.facebook.com/ZITrendupdate">Auf Facebook können Sie mitdiskutieren: Welche Beziehungsformen – neben der klassischen Paarbeziehung – halten Sie in Zukunft für am wahrscheinlichsten?</a></em></p>
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		<title>Polylove &#8211; Die neue Vielfalt von Geschlechterrollen, Partnerschaft und Sex</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 07:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Ehret</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist kompliziert. Sex, Gender, Liebe, Partnerschaft, Intimität, Romantik – ein weites Spannungsfeld, auf dem sich die Megatrends Individualisierung, Female Shift und Connectivity voll austoben und vermischen.  Nicht nur die Rollenbilder, auch die Geschlechter-Identitäten verschwimmen an den Rändern. Die Codierung von Intimität und Romantik verschiebt sich. Neue Arrangements für Sexualität und Partnerschaft drängen aus den Nischen in den Mainstream. Das Internet verändert das Dating- und Paarungsverhalten, und die heterosexuelle monogame Beziehung ist längst nur noch eine von vielen Optionen im Zeitalter der pluralisierten Sexstyles. Willkommen im Zeitalter von Polylove. Facebook bietet im Auswahlmenü für den Beziehungsstatus neben den üblichen Klassifikationen „Single”, „Verheiratet”, „Verwitwet” und der Option „in einer offenen Beziehung” zusätzlich die salvatorische Klausel „Es ist kompliziert” an. Mittlerweile ist sie zum geflügelten Wort mutiert, weil sie offensichtlich einen Nerv der Zeit trifft. Die Komplexität in Liebesdingen war noch nie so groß wie heute, gleichzeitig bietet die neue Unübersichtlichkeit die Chance darauf, dass ein paar hartnäckige Widersprüche von Treue und Verlangen, Vertrauen und Begehren sich auf der nächsthöheren Komplexitätsebene auflösen lassen – und ein paar mehr Menschen und Paare den Liebesstil finden, der zu ihnen passt. Schon 2007 prognostizierte das Zukunftsinstitut in seiner Studie „Sexstyles” unter anderem: „In den nächsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/05/TUP_0512_Polylove.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1927" title="Trend-Update 05/12: Polylove" src="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/05/TUP_0512_Polylove.png" alt="" width="640" height="290" /></a>Es ist kompliziert. Sex, Gender, Liebe, Partnerschaft, Intimität, Romantik – ein weites Spannungsfeld, auf dem sich die Megatrends Individualisierung, Female Shift und Connectivity voll austoben und vermischen.  <span id="more-1907"></span></p>
<p>Nicht nur die Rollenbilder, auch die Geschlechter-Identitäten verschwimmen an den Rändern. Die Codierung von Intimität und Romantik verschiebt sich. Neue Arrangements für Sexualität und Partnerschaft drängen aus den Nischen in den Mainstream. Das Internet verändert das Dating- und Paarungsverhalten, und die heterosexuelle monogame Beziehung ist längst nur noch eine von vielen Optionen im Zeitalter der pluralisierten Sexstyles. Willkommen im Zeitalter von Polylove.</p>
<p><a href="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/04/Unverbindlicher-Sex.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1910" style="border: 1px solid #c8c8c8; margin-right: 10px;" title="Polylove: Unverbindlicher Sex" src="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/04/Unverbindlicher-Sex.jpg" alt="" width="240" height="183" /></a>Facebook bietet im Auswahlmenü für den Beziehungsstatus neben den üblichen Klassifikationen „Single”, „Verheiratet”, „Verwitwet” und der Option „in einer offenen Beziehung” zusätzlich die salvatorische Klausel „Es ist kompliziert” an. Mittlerweile ist sie zum geflügelten Wort mutiert, weil sie offensichtlich einen Nerv der Zeit trifft. Die Komplexität in Liebesdingen war noch nie so groß wie heute, gleichzeitig bietet die neue Unübersichtlichkeit die Chance darauf, dass ein paar hartnäckige Widersprüche von Treue und Verlangen, Vertrauen und Begehren sich auf der nächsthöheren Komplexitätsebene auflösen lassen – und ein paar mehr Menschen und Paare den Liebesstil finden, der zu ihnen passt.</p>
<p>Schon 2007 prognostizierte das Zukunftsinstitut in seiner Studie „Sexstyles” unter anderem: „In den nächsten Jahren werden Seitensprünge immer stärker das Stigma des Betrügens und moralisch Verwerflichen verlieren. Menschen, insbesondere mittleren Alters, werden mit der Frage des Fremdgehens liberaler, versöhnlicher, weniger dogmatisch und verächtlich umgehen.” Damals gab es Anlass zur Hoffnung, „Smart Sex” könne sich als Kulturtechnik etablieren, den Krieg der Geschlechter entschärfen und gleichzeitig Individuen beiderlei Geschlechts bei der persönlichen Entfaltung jenseits von Scham und Schuld helfen. Heute sind wir auf diesem Weg ein kleines Stück weiter (wenn auch längst nicht angekommen). Was an den Rändern wächst, ist vielleicht keine neue sexuelle Revolution, wohl aber eine neue sexuelle Evolutionsstufe. Der gesellschaftliche Wertewandel hat die individuelle Selbstentfaltung an erste Stelle gesetzt. Die sexuelle Liberalisierung ist die dazu passende Grundströmung. Aber weil zu Sex, Liebe und Partnerschaft immer zwei (oder mehrere) gehören, muss das Sittenbild differenzierter ausfallen. Heute sehen wir eine neue Gegen- und Suchbewegung, katalysiert durch das Internet und diesmal getragen von intellektuellen Frauen, die mit der Gleichberechtigung auch das Recht auf erotische Selbstbestimmung einfordern.</p>
<p><strong>Geschlechterrollen: Role Model Androgynität</strong><br />
Während die deutschen Feuilletons zum Jahresbeginn eine ermüdende und antiquierte Pseudo-Debatte über verrutschte Geschlechterrollenbilder, männliche Weicheier und die weibliche Mitschuld daran führten, verschieben sich im Hintergrund tatsächlich die Akzente: In dem Maße, wie die Männer aus der Versorgerrolle – und damit aus ihrer familiären Machtposition – entlassen werden, wird der Weg frei für eine Annäherung der Geschlechter auf Augenhöhe. Damit wird deutlich, dass die Unterschiede der Geschlechter nicht so fundamental sind, wie Evolutionsbiologen, Mario Barth und andere „Backlasher” sie behaupten, dass Männer genauso über ihre Gefühle reden können und Frauen durchaus einparken. Das akademisch-politische Programm, mit dem die Gender-Studies angetreten sind, der Nachweis, dass die sozial konstruierten Geschlechterrollenbilder (Gender) wirkmächtiger sind als die genetisch determinierten (Sex), scheint aufzugehen in der Realität des 21. Jahrhunderts. Das Jammern über männliche Softies und die Phantomschmerzen angesichts aussterbender Machos sind sentimentale Rückzugsgefechte und notwendige Friktionen, weil es für das neue Miteinander noch keine etablierten Regeln gibt. Vorn ist bekanntlich da, wo sich keiner auskennt.</p>
<p><em><a title="Zur Bestellung »" href="http://www.zukunftsinstitut.de/verlag/trend-update_bestellung.php" target="_blank"><em>Mehr im Trend-Update 05/2012 »</em></a></em></p>
<p><em><a title="Zu Facebook »" href="https://www.facebook.com/questions/401001966606929/">Auf Facebook können Sie mitdiskutieren: Welche Beziehungsformen – neben der klassischen Paarbeziehung – halten Sie in Zukunft für am wahrscheinlichsten?</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Erfahren Sie mehr zum Titelthema „Polylove” in der Print-Ausgabe des Trend-Updates:</h4>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/05/Polylove_Panorama.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1926" style="border: 1px solid #c8c8c8; margin-left: 10px;" title="Polylove-Panorama" src="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/05/Polylove_Panorama.jpg" alt="" width="210" height="149" /></a></strong><strong>Interview mit Kathrin Passig</strong>, Publizistin, Sachbuchautorin und <strong></strong>bekennende <strong></strong>Sadomasochistin. Zuletzt erschien von ihr „Das neue Lexikon des Unwi<strong></strong>ssens” (2011, zu- sammen mit Kai Schreiber und Aleks Scholz). Ihr SM-Ratgeber „Die Wahl der Qual” (2000, zusammen mit Ira Strübel) gilt mittlerweile als Standardwerk</li>
<li><strong>Sex by numbers</strong><br />
Nicht nur in Schwellenländer wird das statistische Geschlechterverhältnis für Singles zum Problem</li>
<li><strong>Scheduled Sex</strong><br />
Wenn der Alltag keine Zeit für die „schönste Nebensacher der Welt” lässt, hilft oftmals ein Eintrag im Kalender</li>
</ul>
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		<title>„No Health and Sustainability” Die NOHAS</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 07:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Ehret</dc:creator>
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		<description><![CDATA[LOHAS? NOHAS! In Medien, Kultur und Gesellschaft treten neue Lifestyle-Ikonen auf den Plan, die das Wort „Nachhaltigkeit” nicht mehr hören können. Eine neue Lifestyle-Kultur stellt sich gegen den moralischen Imperativ der LOHAS. Slow Food, Bio-Kosmetik, grüne Geldanlage, nachhaltiger Konsum: Die LOHAS waren ein wichtiger Treiber aktueller gesellschaftlicher Debatten. Der strategische Verbraucher trat als wirtschaftlich-politische Macht auf den Plan und brachte der Wirtschaft neue Geschäftsmodelle: „Health and Sustainability”, also Gesundheit und Nachhaltigkeit, wurden zu entscheidenden Kaufargumenten. Doch so wichtig das Konzept ist: „Nachhaltigkeit” kann inzwischen niemand mehr hören. Schon gar nicht die NOHAS. Die LOHAS wollten die Welt verbessern. Und anders als ihre verkniffenen, unattraktiven Vorgänger der Birkenstock- und Wollpullovergeneration waren sie cool und hatten Stil. Das Versprechen, das die LOHAS-Kultur in unseren Alltag brachte, ist verlockend simpel: Konsumiere, so viel du willst – aber nachhaltig! Ob Lebensmittel, Kleidung, Möbel, Yogastudio, Auto und letztlich auch die Clubkultur: Bereitwillig unterwarfen sich fast alle Branchen dem neuen kategorischen Imperativ des „ökorrekten“ Verbrauchs – hielt er sich doch streng an die kapitalistische Grundlogik. Nun tritt eine neue Bewegung auf den Plan. Die LOHAS-Genervten mit ihrem Motto „No Health And Sustainability” – NOHAS. Statt Nachhaltigkeit liegt dem NOHAS-Lifestyle ein neues Prinzip zu Grunde: Resilienz (vgl. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/04/TUP_0512_Polylove_Nohas.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1932" title="Trend-Update 05/12: NOHAS!" src="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/04/TUP_0512_Polylove_Nohas.png" alt="" width="640" height="290" /></a>LOHAS? NOHAS! In Medien, Kultur und Gesellschaft treten neue Lifestyle-Ikonen auf den Plan, die das Wort „Nachhaltigkeit” nicht mehr hören können. Eine neue Lifestyle-Kultur stellt sich gegen den moralischen Imperativ der LOHAS.<span id="more-1931"></span></p>
<p>Slow Food, Bio-Kosmetik, grüne Geldanlage, nachhaltiger Konsum: Die LOHAS waren ein wichtiger Treiber aktueller gesellschaftlicher Debatten. Der strategische Verbraucher trat als wirtschaftlich-politische Macht auf den Plan und brachte der Wirtschaft neue Geschäftsmodelle: „Health and Sustainability”, also Gesundheit und Nachhaltigkeit, wurden zu entscheidenden Kaufargumenten. Doch so wichtig das Konzept ist: „Nachhaltigkeit” kann inzwischen niemand mehr hören. Schon gar nicht die NOHAS.</p>
<p>Die LOHAS wollten die Welt verbessern. Und anders als ihre verkniffenen, unattraktiven Vorgänger der Birkenstock- und Wollpullovergeneration waren sie cool und hatten Stil. Das Versprechen, das die LOHAS-Kultur in unseren Alltag brachte, ist verlockend simpel: Konsumiere, so viel du willst – aber nachhaltig! Ob Lebensmittel, Kleidung, Möbel, Yogastudio, Auto und letztlich auch die Clubkultur: Bereitwillig unterwarfen sich fast alle Branchen dem neuen kategorischen Imperativ des „ökorrekten“ Verbrauchs – hielt er sich doch streng an die kapitalistische Grundlogik.<br />
Nun tritt eine neue Bewegung auf den Plan. Die LOHAS-Genervten mit ihrem Motto „No Health And Sustainability” – NOHAS. Statt Nachhaltigkeit liegt dem NOHAS-Lifestyle ein neues Prinzip zu Grunde: Resilienz (vgl. Trend Update, <a title="Resilience – Das Management des Unerwarteten" href="http://www.trend-update.de/2011/08/01/resilience/">Ausgabe 8/2011</a>). Im Grunde war die LOHAS-Kultur auch getrieben von der Angst, die sorgsam gehütete Gesundheit und eine „intakte” Natur zu verlieren. Die NOHAS haben keine Angst. Sie vertreten den „Lifestyle of Resilience”; sie vertrauen auf ihre eigene Robustheit und die Regenerationsfähigkeiten einer veränderlichen Welt. Sie sind keine Saubermänner, sondern leben mit dem Chaos und setzen dabei auf eine gesunde Mischung.</p>
<p>Schon 2007 brandmarkte ZEIT-Redakteur Henning Sußebach die LOHAS als „Bionade-Biedermeier”: „Die Menschen horchen in sich hinein, sie sind sehr gesund und ständig krank, körperbetont und zugleich verkopft, total lässig und furchtbar verspannt”, wie Sußebach schreibt. Es ist schwer, sich so anzustrengen und dennoch gelassen zu wirken. Aus genüsslichem Wertepluralismus wird moralischer Zwang. Der Anspruch, beim Konsum jeden Schritt der Produktionskette mitzudenken, ist ausgesprochen hoch und überfordert viele Konsumenten. Und damit diese Anstrengungen, die man der Umwelt zuliebe beim Konsum auf sich nimmt, auch wahrgenommen werden, müssen sie gut sichtbar nach außen getragen werden. Nachhaltiger Lebensstil wurde Statussymbol.</p>
<p><a href="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/04/NOHAS.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1933" style="border: 1px solid #c8c8c8; margin-right: 10px;" title="NOHAS-Panorama" src="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/04/NOHAS.jpg" alt="" width="210" height="149" /></a>Wo Überforderung und Statuswunsch sind, ist Doppelmoral nicht weit: Spätestens seit Greenwashing die dunkle Seite des neuen Gutmenschentums aufzeigte und das ökologische Bewusstsein der Verbraucher bewusst für irreführende Werbung genutzt wurde, hat der Lifestyle of Health and Sustainability ein Glaubwürdigkeitsproblem. Dazu kommt, dass LOHAS es ihren Mitmenschen gegenüber scheinbar nicht als anmaßend empfinden, Einkäufe in Taschen herumzutragen, auf denen geschrieben steht: „I’m saving the planet! What are you doing?” Dieser erhobene Zeigefinger lässt diejenigen mit den Augen rollen, die nicht an einer solchen LOHAS-Kultur partizipieren wollen – oder können.<br />
Das Bewusstsein beginnt sich durchzusetzen, dass man echte Nachhaltigkeit in Sachen Umweltschutz nicht durch herablassende Sprüche, sondern durch die Hinwendung zu nüchternen Zahlen, Fakten und Ressourcen-Kalkulation erreichen kann. Um beim Beispiel der Tasche zu bleiben, wären die Umweltschäden durch Herstellung und Versand also abzuwägen gegen einen vermeintlichen Statusgewinn durch den Erwerb dieses Produkts. Die Umwelt scheint sich am meisten über „uncoole” Konsumenten zu freuen: Wie eine Untersuchung des Umweltbundesamtes zeigte, leben Menschen, die sich selbst als LOHAS bezeichnen, weniger umweltschonend als Menschen, die einfach ganz altmodisch – sparsam sind.<br />
In der NOHAS-Kultur hat neoökologisches Bewusstsein weiterhin Bestand, aber auf der Verstandes-, nicht auf der gefühligen Ebene. Dabei geht es um ganzheitliches Denken: Wenn nur 36 Prozent des sorgsam getrennten Mülls recycelt werden und der Rest doch in die Verbrennungsanlage wandert, wird die Praxis in Frage gestellt und nicht aus einer neurotischen Tugendhaftigkeit heraus einfach aufrechterhalten. Denn auch etablierte Systeme wie der „Grüne Punkt” müssen sich nach 22 Jahren einer Neubewertung unterziehen und dürfen nicht mehr nur als moralische Instanz unhinterfragt hingenommen werden.<br />
Der Lifestyle of Health and Sustainability bedeutete eine Synthese aus Coolness und Umweltschutz: Coolness durch Um- weltschutz, Umweltschutz durch Coolness. Doch diese Liaison wird nicht mehr lange halten: Frühe Anzeichen in Medien und Kultur deuten darauf hin, dass diese beiden Lebensbereiche wieder getrennte Wege gehen wollen.</p>
<ul>
<li>Die Bühnenausstattung der neuen Talkshow Roche &amp; Böhmermann des Senders zdf.kultur ist bewusst in Schwarz gehalten. Auf dem Tisch stehen Mikrofone in 70er-Jahre-Optik, große Glaskaraffen mit Whisky und – Aschenbecher. Vor der Kamera darf ausdrücklich geraucht werden. Die gehäufte Nutzung von Kraftausdrücken und tätowierte Studiogäste runden den Gesamteindruck einer genüsslich zelebrierten Unkorrektheit vor laufender Kamera ab.<br />
<a title="Website öffnen »" href="http://www.rocheundboehmermann.de" target="_blank">www.rocheundboehmermann.de</a></li>
<li>„Es gibt kein ungesundes Essen”, so der Hamburger TV- Koch Tim Mälzer. Ende Februar zeigte er einen Feldversuch im deutschen Fernsehen, bei dem Mälzer und sein ernährungswissenschaftlicher Berater diese These an 45 Männern testeten. Die Probanden wurden in drei Gruppen aufgeteilt, die 14 Tage lang nur mediterranes Essen, deutsche Hausmannskost und reines Fast Food zu essen bekamen. Als die Blutwerte am Ende verglichen wurden, war keine Gruppe gesünder als die andere. „Lebenszufriedenheit ist viel wichtiger als angeblich gesunde Ernährung“, lautete das Fazit der Sendung.<br />
<a title="Website öffnen »" href="http://www.tim-maelzer.info/videothek" target="_blank">www.tim-maelzer.info/videothek</a></li>
<li>Auch in der amerikanischen Kult-TV-Serie Mad Men wird nach Herzenslust geraucht und getrunken. Sexismus, Rassismus und gedankenlose Umweltverschmutzung waren an der Tagesordnung – so jedenfalls das Bild, das die Serie von den USA der frühen 60er Jahre zeichnet. Seit dem Start hat die Sendung, die jetzt in die fünfte Staffel geht, den allgemeinen Vintage-Trend weiter angeheizt: Ein neues Performancing-Mem (vgl. <a title="Website öffnen »" href="http://www.zukunftsinstitut.de/verlag/studien_detail.php?nr=96" target="_blank">Trend-Report 2012</a>) geistert jetzt durchs Internet; beim sogenannten „Draping” huldigen Internet-User dem Helden der Serie, Don Draper. Zugleich springen Kosmetikhersteller Estée Lauder und das Modelabel Banana Republic jeweils mit einer eigenen Mad-Men-Kollektion auf den Zug auf. Stil-Branchen wie Mode und Kosmetik profitieren also bereits von dem neuen Lifestyle – ebenso wie die Medien.<br />
<a title="Website öffnen »" href="http://www.draping.tumblr.com" target="_blank">www.draping.tumblr.com</a> | <a title="Website öffnen »" href="http://www.tinyurl.com/743p58u" target="_blank">www.tinyurl.com/743p58u</a> | <a title="Website öffnen »" href="http://www.tinyurl.com/3bqolox " target="_blank">www.tinyurl.com/3bqolox </a></li>
</ul>
<p>Das bedeutet nicht, dass ökologisches Bewusstsein keine Rolle mehr spielen wird, aber es eignet sich immer weniger zur Angeberei. Wenn NOHAS die Umwelt schützen und auf ihre Gesundheit achten, findet das nicht auf der Stilfassade statt. Von vordergründigen Bio-Labels und kitschiger Naturromantik lassen sie sich nicht beirren; sie bleiben kritisch und wach. Die rationale Kosten-Nutzen-Rechung, das Hinterfragen eingefahrener Systeme bildet dabei auch die Grundlage für neue Werte und eine neue Selbstwahrnehmung.</p>
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		<item>
		<title>Trendgalerie (05/12)</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 07:55:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kleine Trends sind oft am schnellsten: Fünf spannende Abkürzungen in die Zukunft. Der begehbare iPod Mit zunehmender Digitalisierung aller Lebensbereiche gewinnen analoge Momente im realem Raum wieder an Bedeutung. In der mobilen Unterwegskultur sind das Momente der Instant-Privatsphäre, ohne irritierende Blicke der anderen, an Bahnhöfen, Flughäfen und in Wartezonen. Warum also nicht einmal die Kopfhörer abnehmen, den iPod ausschalten und endlich wieder live Musik hören? Dachten sich die Designer Cristina Monteiro und David Knight und entwickelten „Folk in a Box”. Allein in einer etwa kleiderschrankgroßen Pop-up-Box, die so dunkel ist, dass man den Musiker kaum erkennt, kann man sich in intimer Atmosphäre einem One-to-One-Konzert hingeben. Ganz für sich und vollkommen ungestört. Mit dem Konzept der intimen Live-Musik-Box werden die Musiker Dom Coyote, Emily Barker und Pepe Belmonte im Sommer durch Englands Städte touren. Und es bietet sich damit zugleich aufstrebenden aber – noch – unbekannten Musikern die Chance, im „Direktmarketing” neue Fans zu gewinnen. www.folkinabox.net Weitere Shortcuts in der Ausgabe 05/2012: Parasitäres Business www.coupflip.com &#124; www.hashpix.com Die Kunst, ein Fahrrad zu bauen www.repaircafe.nl &#124; www.718c.com Der elektrische Schleier www.studioroosegaarde.net/project/intima- cy-2-0 Work smart, not hard www.chatter.com &#124; www.wunderkit.com]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine Trends sind oft am schnellsten: Fünf spannende Abkürzungen in die Zukunft.<span id="more-1944"></span></p>
<p><strong></strong><strong>Der begehbare iPod</strong><br />
<strong></strong>Mit zunehmender Digitalisierung aller Lebensbereiche gewinnen analoge Momente im realem Raum wieder an Bedeutung. In der mobilen Unterwegskultur sind das Momente der Instant-Privatsphäre, ohne irritierende Blicke der anderen, an Bahnhöfen, Flughäfen und in Wartezonen. Warum also nicht einmal die Kopfhörer abnehmen, den iPod ausschalten und endlich wieder live Musik hören? Dachten sich die Designer Cristina Monteiro und David Knight und entwickelten „Folk in a Box”. Allein in einer etwa kleiderschrankgroßen Pop-up-Box, die so dunkel ist, dass man den Musiker kaum erkennt, kann man sich in intimer Atmosphäre einem One-to-One-Konzert hingeben. Ganz für sich und vollkommen ungestört.<br />
<strong></strong>Mit dem Konzept der intimen Live-Musik-Box werden die Musiker Dom Coyote, Emily Barker und Pepe Belmonte im Sommer durch Englands Städte touren. Und es bietet sich damit zugleich aufstrebenden aber – noch – unbekannten Musikern die Chance, im „Direktmarketing” neue Fans zu gewinnen.<br />
<a title="Website öffnen »" href="http://www.folkinabox.net" target="_blank">www.folkinabox.net</a><strong></strong></p>
<p><strong></strong><a title="Website öffnen »" href="http://www.folkinabox.net" target="_blank"><strong><img class="size-full wp-image-1947 alignleft" style="border: 1px solid #c8c8c8; margin-right: 30px;" title="Shortcut 05/12: Folk in a Box" src="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/05/Shortcut_Folk-in-a-Box.jpg" alt="" width="199" height="182" /></strong></a><strong></strong></p>
<p><strong>Weitere Shortcuts in der Ausgabe 05/2012:</strong></p>
<ul>
<li>Parasitäres Business<br />
<a title="Website öffnen »" href="http://www.coupflip.com" target="_blank">www.coupflip.com</a> | <a title="Website öffnen »" href="http://www.hashpix.com" target="_blank">www.hashpix.com</a></li>
<li>Die Kunst, ein Fahrrad zu bauen<br />
<a title="Website öffnen »" href="http://www.repaircafe.nl" target="_blank">www.repaircafe.nl</a> | <a title="Website öffnen »" href="http://www.718c.com" target="_blank">www.718c.com</a></li>
<li>Der elektrische Schleier<br />
<a title="Website öffnen »" href="http://www.studioroosegaarde.net/project/intima-%20cy-2-0" target="_blank">www.studioroosegaarde.net/project/intima- cy-2-0</a></li>
<li>Work smart, not hard<br />
<a title="Website öffnen »" href="http://www.chatter.com" target="_blank">www.chatter.com</a> | <a title="Website öffnen »" href="http://www.wunderkit.com" target="_blank">www.wunderkit.com</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Entdecken statt Pauken</title>
		<link>http://www.trend-update.de/2012/04/30/entdecken-statt-pauken/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 07:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Ehret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur/Design]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Wertewandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schule der Zukunft ist ein Creative Space für die Wissensarbeiter von morgen: Die schwedischen Vittra-Schulen bieten das passende Lernumfeld für kleine Kreative. Das „Work-Design” ist für den Wissensarbeiter von heute entscheidend: Eine ideal gestaltete Arbeitsatmosphäre steigert Kreativität und Effizienz und fördert die intrinsische Motivation. Da ist es nur konsequent, auch das Lernumfeld der High Potentials von morgen zu überdenken. Die Vittra- Schulen in Schweden ermöglichen durch ihre abwechslungsreichen Lernwelten den cleveren Kids eine individuelle Lernatmosphäre. Je nach Bedarf schließt man sich hier zu Gruppen zusammen oder zieht sich zur besseren Konzentration an Einzelarbeitsplätze zurück. Die innovative Raumgestaltung setzt ganz auf die Neugier der Schüler und bietet Raum für Entdeckungen fernab von verstaubten Klassenzimmern und langweiligem Frontalunterricht. Erfahren Sie mehr zu dem Kinderpardies unter: www.vittra.se &#160; &#160; Was gut für die Kleinen ist, schadet den Großen auch nicht. Erfahren Sie in unserer Studie work:design unter anderem wie Sie ihren Arbeitsraum kreativ und inspirierend gestalten. work:design – Die Zukunft der Arbeit gestalten (Zukunftsinstitut 2012)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/04/TUP05_Polylove_FS.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1964" title="Trend-Update 05/12: Future Spot: Vittra-Schule" src="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/04/TUP05_Polylove_FS.png" alt="" width="640" height="290" /></a>Die Schule der Zukunft ist ein Creative Space für die Wissensarbeiter von morgen: Die schwedischen Vittra-Schulen bieten das passende Lernumfeld für kleine Kreative.<span id="more-1954"></span></p>
<p>Das „Work-Design” ist für den Wissensarbeiter von heute entscheidend: Eine ideal gestaltete Arbeitsatmosphäre steigert Kreativität und Effizienz und fördert die intrinsische Motivation. Da ist es nur konsequent, auch das Lernumfeld der High Potentials von morgen zu überdenken. Die Vittra- Schulen in Schweden ermöglichen durch ihre abwechslungsreichen Lernwelten den cleveren Kids eine individuelle Lernatmosphäre. Je nach Bedarf schließt man sich hier zu Gruppen zusammen oder zieht sich zur besseren Konzentration an Einzelarbeitsplätze zurück. Die innovative Raumgestaltung setzt ganz auf die Neugier der Schüler und bietet Raum für Entdeckungen fernab von verstaubten Klassenzimmern und langweiligem Frontalunterricht.</p>
<p><em>Erfahren Sie mehr zu dem Kinderpardies unter: <a title="Website öffnen »" href="http://www.vittra.se">www.vittra.se</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignleft" style="border: 1px solid #c8c8c8; margin-right: 15px;" title="work:design" src="http://www.zukunftsinstitut.de/verlag/studien/ZI_Workdesign_Cover.gif" alt="work:design" width="100" height="139" /><em><a href="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/04/Entdecken-statt-Paucken-Panorama.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1957" style="border: 1px solid #c8c8c8; margin-left: 5px;" title="Entdecken statt Paucken-Panorama" src="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/04/Entdecken-statt-Paucken-Panorama.jpg" alt="" width="199" height="139" /></a>Was gut für die Kleinen ist, schadet den<br />
Großen auch nicht.</em><br />
<em>Erfahren Sie in unserer Studie work:design<br />
unter anderem </em><em>wie Sie ihren Arbeitsraum<br />
kreativ und inspirierend gestalten.</em></p>
<p><a title="Website öffnen »" href="http://www.zukunftsinstitut.de/verlag/studien_detail.php?nr=99" target="_blank"><em><strong>work:design – Die Zukunft der Arbeit</strong><br />
<strong> gestalten</strong></em></a><em><strong></strong> (Zukunftsinstitut 2012)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Zukunftsbuch, gelesen von Matthias Horx (05/12)</title>
		<link>http://www.trend-update.de/2012/04/30/das-zukunftsbuch-gelesen-von-matthias-horx-0512/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 07:54:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Ehret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wertewandel]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neue Dr. Seltsam. Wie ein unbekannter Zukunftsforscher den Verlauf von Krisen und Konflikten immer richtig voraussagte, aber trotzdem unbekannt blieb&#8230; Eine Rezension zu Bruce Bueno de Mesquitas „The Predictioneer&#8217;s Game: Using the Logic of Brazen Self-Interest to See and Shape the Future ” Bruce Bueno de Mesquita: The Predictioneer&#8217;s Game – Using the Logic of Brazen Self-Interest to See and Shape the Future. Random House Trade Paperbacks, Oktober 2010. Zugegeben: Der Mann ist umstritten. Aber wer wäre das nicht, der sich mit Prognosen und ihrer Validität, der Technik der Vorhersage im Rahmen der Spieltheorie und dazu noch mit brandheißen internationalen Konflikten beschäftigt. Der für CIA und Regierungen und diverse andere Think-Tanks von Kuala Lumpur bis Los Angeles arbeitet und nicht gerade billig ist. Bueno de Mesquitas Buch „The Predictioneer‘s Game” ist schon vor einigen Jahren erschienen, erlebt in der momentanen historischen Situation jedoch eine Art Comeback. Denn der Sozialwissenschaftler und Politologe hat sich darin mit einem jener Konflikte – prediktiv – auseinandergesetzt, die jetzt in die heiße Runde gehen. Dem Iran-Israel-USA-Atomkonflikt, der in den nächsten Monaten oder Jahren vielleicht unsere ganze Welt verändern kann. Mesquitas Erfolgsquote ist beeindruckend. Unter anderem sah er das Scheitern der Klimakonferenz von Kopenhagen richtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neue Dr. Seltsam. Wie ein unbekannter Zukunftsforscher den Verlauf von Krisen und Konflikten immer richtig voraussagte, aber trotzdem unbekannt blieb&#8230; Eine Rezension zu Bruce Bueno de Mesquitas „The Predictioneer&#8217;s Game: Using the Logic of Brazen Self-Interest to See and Shape the Future ”<span id="more-1968"></span></p>
<ul>
<li>Bruce Bueno de Mesquita: The Predictioneer&#8217;s Game – Using the Logic of Brazen Self-Interest to See and Shape the Future. Random House Trade Paperbacks, Oktober 2010.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/05/Zukunftsbuch05_12.jpg"><img class="size-full wp-image-1971 alignleft" style="border: 1px solid #c8c8c8; margin-top: 5px; margin-right: 10px;" title="Trend-Update 05/12: Zukunftsbuch" src="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/05/Zukunftsbuch05_12.jpg" alt="" width="150" height="234" /></a>Zugegeben: Der Mann ist umstritten. Aber wer wäre das nicht, der sich mit Prognosen und ihrer Validität, der Technik der Vorhersage im Rahmen der Spieltheorie und dazu noch mit brandheißen internationalen Konflikten beschäftigt. Der für CIA und Regierungen und diverse andere Think-Tanks von Kuala Lumpur bis Los Angeles arbeitet und nicht gerade billig ist. Bueno de Mesquitas Buch „The Predictioneer‘s Game” ist schon vor einigen Jahren erschienen, erlebt in der momentanen historischen Situation jedoch eine Art Comeback. Denn der Sozialwissenschaftler und Politologe hat sich darin mit einem jener Konflikte – prediktiv – auseinandergesetzt, die jetzt in die heiße Runde gehen. Dem Iran-Israel-USA-Atomkonflikt, der in den nächsten Monaten oder Jahren vielleicht unsere ganze Welt verändern kann.<br />
Mesquitas Erfolgsquote ist beeindruckend. Unter anderem sah er das Scheitern der Klimakonferenz von Kopenhagen richtig voraus. Die Pleite von Enron. Die politische Zukunft Hongkongs. Machtwechsel im sowjetischen Politbüro. Bei 90 Prozent der von ihm bearbeiteten Konflikte hatte er schlichtweg recht mit seiner Prognose. Er ist der vielleicht dienstälteste Zukunftsforscher der Welt. Und der erfolgreichste. Und unbekannteste.<br />
An Mesquitas Geschichte kann man sehen, dass Prognostik nicht entlang von Wahrheits- oder Methodik-Kriterien funktioniert. Sie ist vielmehr ein Unterhaltungsbusiness, in dem derjenige berühmt und erfolgreich wird, der spektakulären Unsinn erzählt, den die Medien (und das kollektive Erwartungssystem) gerade „abkaufen”. Eben das macht und kann Mesquita nicht. Er ist ein trockener Analytiker; nicht ohne Humor, aber ganz ohne spektakuläres Brimborium.<br />
Mesquitas Methode geht auf die klassische Spieltheorie der 60er Jahre zurück (Hermann Kahn, von Neumann, John Nash u.a.). Es hat daraus ein mathematisches System gemacht, das er in den Computer speist, der dann streng nach probabilistischen Methoden die wahrscheinlichste Variante für den Ausgang auswirft. Für das Ergebnis eines Konflikts oder den Erfolg einer wirtschaftlichen oder politischen Strategie.</p>
<p>Die einzelnen Schritte sind wie folgt:</p>
<ol>
<li><strong>Systemische Konfliktanalyse</strong>: Bestimmung aller handelnden Personen, Interessen und Nuancen in einem Konflikt.</li>
<li><strong>Validierung der Rolle und Wichtigkeit der einzelnen Akteure in einem Konflikt</strong>: Wie viel Macht haben sie? Wie weit sind sie fähig und in der Lage zu gehen? Wie balancieren sich die Machtstrukturen innerhalb der verschiedenen Interessengruppen?</li>
<li><strong>Antizipieren möglicher Allianzen oder Konfliktausgänge</strong>: „Durchrechnen” verschiedenster Optionen in Bezug auf die wahrscheinlichste Allianz.</li>
</ol>
<p><a href="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2011/11/Horx.gif"><img class="size-full wp-image-1068 alignright" style="border: 1px solid #c8c8c8; margin-top: 5px; margin-left: 10px;" title="Matthias Horx" src="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2011/11/Horx.gif" alt="" width="104" height="136" /></a>Für den Konflikt im Nahen Osten, der uns in den nächsten Jahren „blühen” wird, hat Mesquita schon 2005 eine klare Diagnose veröffentlicht. Das iranische Regime, so das Ergebnis seiner Analyse, wird die Atombombe nicht bauen. Es geht vielmehr um eine politische Strategie der Selbstaufwertung bestimmter Teile der iranischen Politik gegenüber dem Mullah-Regime. Es geht um Macht- und Muskelspiele. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Der Iran möchte fähig sein, eine Atombombe zu bauen, wird dies jedoch niemals tun. Erstaunlicherweise deckt sich diese schon vor Jahren gestellte Prognose mit den heutigen Erkenntnissen der Geheimdienste und vieler diplomatischer Organisationen. Heißt das, dass es in keinem Fall einen Krieg im Nahen Osten geben wird? Nein, denn manche Konflikt-Entwicklungen verlaufen nach irrationalen Mustern. Psychologie und Hysterie spielen bei Eskalationen eine große Rolle.</p>
<p>„Wenn man Quatsch eingibt, kommt Quatsch heraus”, sagt Bueno de Mesquita über seine Methode. Das gilt eben auch für den realen Verlauf der Dinge. Krieg entsteht im Grunde immer aus Angst, und aus Angst vor der Angst. Deshalb kann man mit der spieltheoretischen Methode immer nur einen Teil der Wirklichkeit berechnen. Aber immerhin: Wenn man wissenschaftliche Prognostik richtig einsetzen würde, als Instrument von Zukunftsplanung, dann würde sich das irrationale Element deutlich verkleinern. Diesen rekursiven Effekt meint Mesquita mit seiner Wortschöpfung Predictioneering: die Welt vorhersagen, und sie dabei gestalten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Trend-Delphi mit Dr. Walter Spielmann</title>
		<link>http://www.trend-update.de/2012/04/30/trend-delphi-mit-dr-walter-spielmann/</link>
		<comments>http://www.trend-update.de/2012/04/30/trend-delphi-mit-dr-walter-spielmann/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 07:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Ehret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Neo-Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wertewandel]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trend-update.de/?p=1975</guid>
		<description><![CDATA[Der Germanist und Publizist, Dr. Walter Spielmann ist Leiter der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen. Im Trend-Delphi äußert er sich zu künstlerischer Kreativität, Interdisziplinarität und das Ubernehmen von Verantwortung. Der Trend der Verteuerung von fossilen Energieträgern und der steigenden Kosten für Nahrungsmittel wird die Zukunft viel stärker prägen, als wir denken. Viel zu viel diskutiert wird dagegen die Rolle der individuellen Mobilität. Die werden sich 9 Mrd. Menschen auf der Erde schlicht und einfach nicht leisten können, schon deshalb nicht, weil es für diese Form der Individualisierung keinen Raum gibt. Die Sorge bezüglich der demografischen Überalterung ist m. E. ein total überschätzter Trend. In Zukunft wird meine Arbeit weit mehr zur „Grundausstattung” des sozialen Lernens gehören. Zukunftsorientierung wird zu einem BASIC SKILL, Interdisziplinarität und künstlerische Kreativität werden nach dem Scheitern der totalen Ökonomisierung an Bedeutung gewinnen. Ich stelle mich jetzt schon ein auf eine Zeit, in der das SEIN wichtiger ist als das HABEN und das Interesse an Gemeinschaft und Solidarität gegenüber der Individualisierung an Bedeutung gewinnt. In 30 Jahren wird die Gesellschaft hoffentlich verstanden haben, dass wir nur dann eine Zukunft haben, wenn es gelingt, Verantwortung gemeinsam zu tragen und langfristig zu denken und zu handeln. Und ich werde hoffentlich immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Germanist und Publizist, Dr. Walter Spielmann ist Leiter der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen. Im Trend-Delphi äußert er sich zu künstlerischer Kreativität, Interdisziplinarität und das Ubernehmen von Verantwortung.<span id="more-1975"></span><strong></strong></p>
<p><strong><img class="alignright size-full wp-image-1976" style="border: 1px solid #c8c8c8; margin-left: 10px;" title="Trend Delphi 05/12: Dr. Walter Spielmann" src="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/04/Trend-Delphi-Walter-Spielmann.jpg" alt="" width="180" height="333" />Der Trend</strong><em> der Verteuerung von fossilen Energieträgern und der steigenden Kosten für Nahrungsmittel </em><strong>wird die Zukunft viel stärker prägen, als wir denken. Viel zu viel diskutiert wird dagegen</strong><em> die Rolle der individuellen Mobilität. Die werden sich 9 Mrd. Menschen auf der Erde schlicht und einfach nicht leisten können, schon deshalb nicht, weil es für diese Form der Individualisierung keinen Raum gibt. Die Sorge bezüglich der demografischen Überalterung ist m. E. </em><strong>ein total überschätzter Trend.</strong><br />
<strong>In Zukunft wird meine Arbeit</strong><em> weit mehr zur „Grundausstattung” des sozialen Lernens gehören. Zukunftsorientierung wird zu einem BASIC SKILL, Interdisziplinarität und künstlerische Kreativität werden nach dem Scheitern der totalen Ökonomisierung an Bedeutung gewinnen. </em><br />
<strong>Ich stelle mich jetzt schon ein auf</strong><em> eine Zeit, in der das SEIN wichtiger ist als das HABEN und das Interesse an Gemeinschaft und Solidarität gegenüber der Individualisierung an Bedeutung gewinnt. </em><strong>In 30 Jahren wird die Gesellschaft</strong><em> hoffentlich verstanden haben, dass wir nur dann eine Zukunft haben, wenn es gelingt, Verantwortung gemeinsam zu tragen und langfristig zu denken und zu handeln. </em><br />
<strong>Und ich werde</strong><em> hoffentlich immer noch mit wachem Interesse an dem, was um mich geschieht, teilhaben können.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Reverse Innovation</title>
		<link>http://www.trend-update.de/2012/04/30/reverse-innovation/</link>
		<comments>http://www.trend-update.de/2012/04/30/reverse-innovation/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 07:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Ehret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcennutzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trend-update.de/?p=1992</guid>
		<description><![CDATA[In den Emerging Countries rund um die Welt beginnt sich eine neue Innovationswelle zu formen, mit einer Perspektive auf Business-Innovationen, die nicht in den High-Tech-Laboren der Wohlstandsgesellschaft entstehen, sondern dort, wo Not am Mann ist. Knappheitsgetriebene Innovationen könnten den weltweiten Gesundheitsmarkt auf den Kopf stellen. Not macht bekanntlich erfinderisch: Wo es an Sicherheit und Infrastruktur mangelt und äußerst enge Korridore die Handlungsfreiheit begrenzen, zeigt sich, wie Innovation künftig funktionieren kann: als Vereinfachung und kreativ fokussiert auf die Knappheiten der jeweiligen Märkte. Das hat nun immer häufiger Rückwirkung auf die westlichen Staaten mit ihrem vermeintlichen Innovationsvorsprung. Der neue Blick auf das Thema Innovation als Synnovation (vergleiche Trend Update 04/12) verändert nun die hiesige Gesundheitsindustrie. Afrika: Der mobile Kontinent Der Gründer von Medic Mobile, Josh Nesbit, stellte als ehrenamtlicher Helfer in Malawi fest, dass sein Handyempfang in dem afrikanischen Land besser war als in seinem Heimatland, den USA – und er beschloss, diese weite Verbreitung von Handys in Afrika zur Verbesserung der flächendeckenden Gesundheitsversorgung zu nutzen. Medic Mobile ist ein Non-Profit-Unternehmen, das mit Open-Source-Plattformen und mobilen Apps die Kommunikation von Medizinern in Afrika und Asien zu verbessern versucht. Das SMS-System von Medic Mobile wird inzwischen in 16 Ländern genutzt. http://medicmobile.org Erfahren Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Emerging Countries rund um die Welt beginnt sich eine neue Innovationswelle zu formen, mit einer Perspektive auf Business-Innovationen, die nicht in den High-Tech-Laboren der Wohlstandsgesellschaft entstehen, sondern dort, wo Not am Mann ist. Knappheitsgetriebene Innovationen könnten den weltweiten Gesundheitsmarkt auf den Kopf stellen.<span id="more-1992"></span></p>
<p>Not macht bekanntlich erfinderisch: Wo es an Sicherheit und Infrastruktur mangelt und äußerst enge Korridore die Handlungsfreiheit begrenzen, zeigt sich, wie Innovation künftig funktionieren kann: als Vereinfachung und kreativ fokussiert auf die Knappheiten der jeweiligen Märkte. Das hat nun immer häufiger Rückwirkung auf die westlichen Staaten mit ihrem vermeintlichen Innovationsvorsprung. Der neue Blick auf das Thema Innovation als Synnovation (vergleiche <a title="Synnovation – Die Zukunft der Innovation zwischen inszenierter Störung und gesteuertem Zufall" href="http://www.trend-update.de/2012/04/01/synnovation-die-zukunft-der-innovation-zwischen-inszenierter-storung-und-gesteuertem-zufall/">Trend Update 04/12</a>) verändert nun die hiesige Gesundheitsindustrie.</p>
<p><strong>Afrika: Der mobile Kontinent</strong><em></em><br />
<em><a href="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/05/Reverse-Innovation-Panorama.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1995" style="border: 1px solid #c8c8c8; margin-left: 10px;" title="Reverse Innovation – Panorama" src="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/05/Reverse-Innovation-Panorama.jpg" alt="" width="210" height="150" /></a></em>Der Gründer von Medic Mobile, Josh Nesbit, stellte als ehrenamtlicher Helfer in Malawi fest, dass sein Handyempfang in dem afrikanischen Land besser war als in seinem Heimatland, den USA – und er beschloss, diese weite Verbreitung von Handys in Afrika zur Verbesserung der flächendeckenden Gesundheitsversorgung zu nutzen. Medic Mobile ist ein Non-Profit-Unternehmen, das mit Open-Source-Plattformen und mobilen Apps die Kommunikation von Medizinern in Afrika und Asien zu verbessern versucht. Das SMS-System von Medic Mobile wird inzwischen in 16 Ländern genutzt.<br />
<a title="Website öffnen »" href="http://medicmobile.org" target="_blank">http://medicmobile.org</a></p>
<p><em>Erfahren Sie im Trend-Update 05/12 mehr darüber, wie Innovationen von der Südhalbkugel die herkömmliche Innovationsrichtung in der Gesundheitsbranche umkehren »</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Websiteseeing (05/12)</title>
		<link>http://www.trend-update.de/2012/04/30/websiteseeing-0512/</link>
		<comments>http://www.trend-update.de/2012/04/30/websiteseeing-0512/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 07:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Ehret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Connectivity]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Szenarien]]></category>
		<category><![CDATA[Wertewandel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trend-update.de/?p=1984</guid>
		<description><![CDATA[Eine kurze Tour zu allerlei Sehenswürdigkeiten im Internet: Diesmal mit „Facebook im Jahr 2025” und  „Postante”. Facebook im Jahr 2025 (www.ph-creative.com) Die Timeline ist das neueste Feature auf Facebook und seit dem 15. März für alle Nutzer obligatorisch. Ob die Nutzer diese Änderung nun gut finden, sei dahingestellt. Die PH Internet Marketing Agency hat die Umstellung zum Anlass genommen, eine exemplarische Timeline in die Zukunft zu entwickeln. Bis 2025 kann man verfolgen, wie sich Facebook als Timeline entwickeln könnte und was uns nach und nach noch so alles bevorsteht. Postante (www.postante.ch/de/shopstreet) Onlineshops gibt es zuhauf. Postante ist eine ganze Online-Marktstraße – eine spannende neue Einkaufsoptik für genussvolles Leben im Netz. Zunächst sieht der Besucher eine gezeichnete Stadt mit Häusern, beim Scrollen bewegt „er” sich als Figur durch diese virtuelle Einkaufsstraße. Rechts und links befinden sich als Häuser gezeichnete Onlineshops, die der Nutzer mit einem Klick darauf betreten kann. Die Onlineshops, die dem angegebenen Standort des Nutzers am nächsten sind, werden zuerst dargestellt. Auf Postante wird vor allem kleinen, regionalen Anbietern eine virtuelle Präsentationsmöglichkeit geboten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kurze Tour zu allerlei Sehenswürdigkeiten im Internet: Diesmal mit „Facebook im Jahr 2025” und  „Postante”.<span id="more-1984"></span></p>
<ul>
<li>Facebook im Jahr 2025 (<a title="Website öffnen »" href="http://www.ph-creative.com/blog/posts/2012/february/where-and-what-will-facebook-be-in-2025.aspx" target="_blank">www.ph-creative.com</a>)<br />
Die Timeline ist das neueste Feature auf Facebook und seit dem 15. März für alle Nutzer obligatorisch. Ob die Nutzer diese Änderung nun gut finden, sei dahingestellt. Die PH Internet Marketing Agency hat die Umstellung zum Anlass genommen, eine exemplarische Timeline in die Zukunft zu entwickeln. Bis 2025 kann man verfolgen, wie sich Facebook als Timeline entwickeln könnte und was uns nach und nach noch so alles bevorsteht.</li>
<li>Postante (<a title="Website öffnen »" href="http://www.postante.ch/de/shopstreet" target="_blank">www.postante.ch/de/shopstreet</a>)<br />
Onlineshops gibt es zuhauf. Postante ist eine ganze Online-Marktstraße – eine spannende neue Einkaufsoptik für genussvolles Leben im Netz. Zunächst sieht der Besucher eine gezeichnete Stadt mit Häusern, beim Scrollen bewegt „er” sich als Figur durch diese virtuelle Einkaufsstraße. Rechts und links befinden sich als Häuser gezeichnete Onlineshops, die der Nutzer mit einem Klick darauf betreten kann. Die Onlineshops, die dem angegebenen Standort des Nutzers am nächsten sind, werden zuerst dargestellt. Auf Postante wird vor allem kleinen, regionalen Anbietern eine virtuelle Präsentationsmöglichkeit geboten.</li>
</ul>
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		<title>Future Business (05/12)</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 07:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Ehret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Connectivity]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[TV/Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Fünf-Start-ups unternehmen was im digitalen Zeitalter. Gogobot – Urlaub crowd-gesourct Travis Katz, Gründer von Gogobot, stellte eines Tages fest, dass all die Freunde und Kontakte, die man auf Facebook hat, bereits an Tausende von Orten gereist sind. Warum diese Informationen nicht auf einer zentralen Seite sammeln und anderen Reiselustigen zur Verfügung stellen? Gogobot ist das vor einem Jahr entstandene Ergebnis dieser Überlegung – eine Reiseplanungsseite mit Urlaubsvorschlägen aus dem Sozialen Netzwerk. Hier können Reisen geplant, Bewertungen von Freunden gelesen, Urlaubsbilder angeschaut und Wunschlisten kreiert werden. Für das Time Magazin zählt Gogobot zu den 50 besten Webseiten 2011. Anders als bei TripAdvisor, dem Marktführer, werden bei Gogobot die Tipps von Freunden statt anonymen Fremden erstellt – ein klarer Vorteil, da dem eigenen Netzwerk mehr vertraut wird. Dieser Ansatz veranlasste Investoren zu Fundings in Höhe von 19 Millionen US-Dollar. www.gogobot.com Weiter Start-ups in der Ausgabe 05/12: www.couchfunk.de – Couchfunk – Nach Social Media kommt Social TV www.meinekleinefarm.org – Meine kleine Farm – Der Wurst ein Gesicht geben www.purmeo.de – Purmeo – Individualisierte Vitamine www.gatefeeder.com – Gatefeeder – Neues für die Katz www.wifarer.com – Wifarer – Instore App]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf-Start-ups unternehmen was im digitalen Zeitalter.<span id="more-1998"></span><strong></strong></p>
<p><strong>Gogobot – Urlaub crowd-gesourct</strong><br />
Travis Katz, Gründer von Gogobot, stellte eines Tages fest, dass all die Freunde und Kontakte, die man auf Facebook hat, bereits an Tausende von Orten gereist sind. Warum diese Informationen nicht auf einer zentralen Seite sammeln und anderen Reiselustigen zur Verfügung stellen? Gogobot ist das vor einem Jahr entstandene Ergebnis dieser Überlegung – eine Reiseplanungsseite mit Urlaubsvorschlägen aus dem Sozialen Netzwerk. Hier können Reisen geplant, Bewertungen von Freunden gelesen, Urlaubsbilder angeschaut und Wunschlisten kreiert werden. Für das Time Magazin zählt Gogobot zu den 50 besten Webseiten 2011. Anders als bei TripAdvisor, dem Marktführer, werden bei Gogobot die Tipps von Freunden statt anonymen Fremden erstellt – ein klarer Vorteil, da dem eigenen Netzwerk mehr vertraut wird. Dieser Ansatz veranlasste Investoren zu Fundings in Höhe von 19 Millionen US-Dollar.<br />
<a title="Website öffnen »" href="http://www.gogobot.com" target="_blank">www.gogobot.com</a></p>
<p><strong><a href="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/05/Future-Business05_12.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2010" style="border: 1px solid #c8c8c8; margin-right: 20px;" title="Future Business 05/12" src="http://www.trend-update.de/wp-content/uploads/2012/05/Future-Business05_12.jpg" alt="" width="210" height="148" /></a>Weiter Start-ups in der Ausgabe 05/12:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Website öffnen »" href="http://www.couchfunk.de" target="_blank">www.couchfunk.de</a> – Couchfunk – Nach Social Media kommt Social TV</li>
<li><a title="Website öffnen »" href="http://www.meinekleinefarm.org" target="_blank">www.meinekleinefarm.org</a> – Meine kleine Farm – Der Wurst ein Gesicht geben</li>
<li><a title="Website öffnen »" href="http://www.purmeo.de" target="_blank">www.purmeo.de</a> – Purmeo – Individualisierte Vitamine</li>
<li><a title="Website öffnen »" href="http://www.gatefeeder.com" target="_blank">www.gatefeeder.com</a> – Gatefeeder – Neues für die Katz</li>
<li><a title="Website öffnen »" href="http://www.wifarer.com" target="_blank">www.wifarer.com</a> – Wifarer – Instore App</li>
</ul>
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