Europas Mobilitätsbedarf wächst. Auch in Zukunft. Allerdings zeichnet sich im Mobilitätskonsum ein gewaltiger Umbruch ab. Die steigenden Kosten für die vorherrschende Mobilitätsform Auto und ein sich wandelndes Bewusstsein beschleunigen die Suche nach alternativen Formen der Fortbewegung. Das belegt die Studie des Zukunftsinstituts: „Zukunft der Mobilität 2030 – Das Zeitalter der Managed Mobility beginnt“.
Für immer mehr Menschen wird es vernünftiger, das Auto situationsbezogen zu nutzen, anstatt es zu besitzen. Die Berater Frost & Sullivan gehen in einer Prognose für Europa von einer knappen Verfünffachung der PKW im Carsharing im Zeitraum bis 2016 aus. Das Fahrrad kann den Mobilitätsmix vor allem in urbanen Gebieten ideal ergänzen. Städte, die in der Verkehrsplanung den Fokus auf Fahrradverkehr legen, zeigen, wie erfolgreich das Konzept sein kann. So werden in Berlin nur 13 Prozent aller täglichen Wege mit dem Fahrrad erledigt, in Münster hingegen 38 Prozent. In vielen Radstädten zeigte die Nutzung des Rades in den letzten Jahren hohes Wachstum. Bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel besteht ein klarer Zusammenhang zwischen Dichte des Angebots und Nutzung. So zeigt die Auswertung der Bahnnetze: Je dichter das Bahnnetz ist, desto höher ist der Anteil der Bahn an der Gesamtmobilität.
Eine wachsende Vielfalt von Mobilitätsformen sowie eine zunehmende Anzahl von Schnittstellen und Übergängen kennzeichnen die Mobilität der Zukunft. Sie lassen sich zu individuellen Mobilitätsketten zusammenfügen. Um diese Komplexität zu beherrschen, werden unkomplizierte Planungs- und Koordinationstools und -dienstleistungen unerlässlich.
Willkommen im Zeit alter der Managed Mobility!
Die Zukunft der Mobilität 2030 – Das Zeitalter der Managed Mobility beginnt
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